Anwendung:
Für den Druckausgleich und die Belüftung von Gehäusen in Industrie, Elektronik, Photovoltaik, Beleuchtungstechnik, Automation und weiteren technischen Anwendungen.v
BLISTO-VENT Belüftungsstopfen aus PA6 ermöglichen einen kontrollierten Druckausgleich zwischen dem Inneren eines Gehäuses und der Umgebung.
Die integrierte Membran unterstützt den Luftaustausch und hilft dabei, die Bildung von Kondenswasser und damit verbundene Korrosion im Gehäuseinneren zu reduzieren.
Die halogenfreien Kunststoffausführungen bieten Schutzart IP68 und sind für metrische Gewinde nach EN 60423 ausgelegt. Je nach Anwendung stehen Varianten mit unterschiedlichem Luftdurchsatz sowie Standard- und Langgewinde zur Verfügung. Typische Einsatzbereiche sind Schaltschränke, Elektronikgehäuse, Photovoltaik, Beleuchtungstechnik, Automation und weitere technische Installationen.
In geschlossenen Gehäusen können Temperaturänderungen zu Druckunterschieden zwischen Innenraum und Umgebung führen. Gleichzeitig kann Feuchtigkeit die Bildung von Kondenswasser im Gehäuse begünstigen.
Der BLISTO-VENT Belüftungsstopfen nutzt eine integrierte Membran, um einen kontrollierten Luftaustausch zu ermöglichen. Dadurch wird der Druckausgleich unterstützt und die Kondenswasserbildung im Gehäuseinneren reduziert. Das kann dazu beitragen, elektrische und elektronische Komponenten langfristig vor feuchtigkeitsbedingten Schäden und Korrosion zu schützen.
Die Standardausführung eignet sich für typische Gehäuseanschlüsse mit normaler Wandstärke. Die Langgewinde-Ausführung besitzt ein verlängertes Anschlussgewinde und bietet dadurch mehr Gewindelänge für die Montage.
Das Langgewinde ist insbesondere dann sinnvoll, wenn dickere Gehäusewände, zusätzliche Bauteile oder konstruktive Gegebenheiten eine größere Einschraublänge erfordern. Beide Ausführungen bestehen aus PA6, sind halogenfrei und bieten Schutzart IP68.
Die BLISTO-VENT PA6 Ausführungen sind mit unterschiedlichen Membranen erhältlich. Der Luftdurchsatz reicht je nach Variante von 16 bis 300 l/h. Gleichzeitig unterscheiden sich die Varianten beim Wassereintrittsdruck.
Beispielsweise bietet eine Ausführung mit 16 l/h einen Wassereintrittsdruck von 0,8 bar, während die Variante mit 300 l/h bei 0,1 bar liegt. Die Auswahl sollte deshalb nicht ausschließlich nach einem möglichst hohen Luftdurchsatz erfolgen, sondern auf Druckausgleich, Gehäusegröße und die Anforderungen an den Schutz gegen eindringendes Wasser abgestimmt werden.
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